Hervorgehobener Artikel

Herzlich Willkommen!

Liebe Besucherin,
lieber Besucher,

wir heißen Sie auf den Internetseiten der Freiwilligen Feuerwehr Untermeitingen herzlich Willkommen.

Wir wollen mit diesem Internet-Angebot allen Interessenten helfen, sich möglichst rasch und umfangreich über unsere Feuerwehr zu informieren. Wichtig ist uns, dass die Freiwillige Feuerwehr Untermeitingen als gemeindliche Institution bewusst wahrgenommen und auch in der Bevölkerung anerkannt wird.

Sollten Sie Fragen zu unserer Tätigkeit haben, die Ihnen die Internet-Präsentation nicht beantworten kann, oder Sie haben vielleicht selbst Interesse am Feuerwehrdienst, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Diese Möglichkeit steht Ihnen unter Rubrik Kontakt zur Verfügung.

Jugendfeuerwehr ist mehr…

als nur Schläuche ausrollen. Die Nachwuchsfeuerwehrleute werden künftig nicht nur für die Sicherheit der Bürger von Untermeitingen sorgen, sondern engagieren sich auch, um eine liebens- und lebenswerte Gesellschaft zu erhalten. Zu diesem Zwecke ist die Jugendfeuerwehr dem Aufruf unseres obersten Dienstherrn und Bürgermeisters Simon Schropp gefolgt und nahm am jährlichen Frühjahrsputz “Rama Dama” teil. An einem Samstagvormittag sammelten sie Müll auf den Wiesen und Fluren im Bereich der Gemeinde Untermeitingen . Es freut uns überaus, dass die Jugendfeuerwehr an der Säuberungsaktion begeistert teilnahm.

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Wir suchen Dich! (m/w)

Was die Freiwilligen Feuerwehr für den Staat und die Gesellschaft leisten, ist mit Geld nicht aufzuwiegen!

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  • Wir haben das engmaschigste Netz aus Stützpunkten.
  • Wir haben die kürzeste Hilfsfrist.
  • Wir riskieren ehrenamtlich Leib und Leben, um anderen zu helfen.
  • Wir setzen uns verschiedensten Gefahren aus, um zu helfen.
  • Wir haben ein breites Einsatzspektrum.
  • Wir haben dank unserer Ehrenamtlichen das größte Einsatzpotenzial.
  • Wir leisten professionelle Arbeit.

Deshalb werde auch Du ein Teil von unserer Freiwilligen Feuerwehr und engagiere dich aktiv!

Haben wir Dein Interesse geweckt, dann kontaktiere uns!

Besuch des Rettungshubschraubers “Christoph 40″

RTHAm Donnerstag, den 06.03.2015, besuchte die Jugendfeuerwehr Untermeitingen, den am Klinikum Augburg, stationierten Rettungshubschrauber. Bevor die Besichtigung beginnen konnte, mussten sich den Jugendfeuerwehrmitglieder noch etwas gedulden, da der Rettungshubschrauber “Christoph 40″ noch zu einem Rettungseinsatz aufgebrochen war.

Letztendlich konnte aber dann der Hubschrauber aus nächster Nähe in seinem Hangar begutachtet werden. Dieser befindet sich in knapp 60 m Höhe auf dem Dach des Klinikums Augsburg.

Am 27.01.2014 nahm Christoph 40 seinen Betrieb auf. Im vergagenen Jahr konnte man ihn auch in Untermeitingen immer wieder zur Landung sehen.

Feuer und Flamme für die Inklusion

Untermeitinger Jugendfeuerwehr baut bei einer Aktion mit behinderten Jugendlichen Hemmschwellen ab

Inklusion

Mit mehr als 240 000 Jugendlichen ist die Deutsche Feuerwehrjugend einer der größten Jugendverbände Deutschlands. In einer umfangreichen Ausbildung werden die Jugendlichen auf den Einsatzdienst vorbereitet. Dazu gehören Lehrgänge zur Brandbekämpfung ebenso wie Erste-Hilfe-Maßnahmen. Doch wie sieht es aus, wenn die Feuerwehr zur Einsatzstelle kommt und mit einer völlig neuen Situation konfrontiert wird?

Dazu hat der Jugendwart der Untermeitinger Feuerwehr, Manuel Fischer, im Februar den Schwerpunkt „Inklusion“ in das Monatsprogramm der Feuerwehrjugend aufgenommen. „Hintergrund der Aktion ist es, den jungen Feuerwehrlern die Möglichkeit zu geben, im geschützten Rahmen Menschen mit unter-schiedlichen Behinderungen kennenzulernen, um im Ernstfall entsprechend sicher handeln zu können“, erklärt Fischer, der selbst als Heilerziehungspfleger tätig ist. In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Aichach, für die Fischer selbst tätig war, organisierte er nun einen ersten Kontakt zwischen Jugendlichen mit geistigen Behinderungen aus dem Nachbarlandkreis und den jungen Feuerwehrfrauen und -männern aus Untermeitingen. „Ich kenne die 13 Jugendlichen der Lebenshilfe Aichach persönlich, es macht das erste Zusammentreffen einfacher, wenn man nicht ganz fremd ist“, so Fischer.

Die Jugendfeuerwehr hatte sich in mehreren vorangegangenen Treffen gut vorbereitet und einiges geplant. Dazu gehörte neben Informationen über die  Feuerwehrausbildung, eine Präsentation der verschiedenen Einsatzbekleidungen und einer Führung durchs Feuerwehrhaus auch die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen das eigene feuerwehrtechnische Geschick zu erproben. Die Jugendlichen selbst fanden die Aktion sehr spannend. In Gruppen mit jeweils zwei Jungfeuerwehrlern und vier behinderten Jugendlichen ging es von einer Station zu nächsten und anfängliche Distanzen zwischen den Jugendlichen schwanden ganz schnell. Der 13-jährige Levi fand die Aufgabe sogar so reizvoll, dass er sich direkt erkundigen will, ob er bei der Lebenshilfe auch einmal arbeiten kann. „Ich war vorher schon ein bisschen aufgeregt, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt, aber eigentlich war es gar nicht schwierig, die sind ganz normal“ beschreibt er seine Eindrücke.

Der Höhepunkt für die Gäste war natürlich die Fahrt im Feuerwehrauto, die Kommandant Michael Erhard selbst übernahm. „Ich finde das eine vorbildliche Aktion mit wegweisenden Zügen“, so Erhard. Er könne sich durchaus vorstellen, ein solches Projekt – ähnlich wie das Ferienprogramm – künftig in regelmäßigen Abständen auf die Beine zu stellen. Auch in der Aufnahme von behinderten Menschen in die Feuerwehr sieht er kein Problem. „Die Prüfung zum Truppmann ist Voraussetzung, um mit zu Einsätzen fahren zu dürfen. Wer dies nicht schafft, findet aber auf jeden Fall trotzdem seinen Platz bei uns“, beschreibt Erhard die Möglichkeiten im Feuerwehrdienst. Einen bleibenden Eindruck bei der Besuchergruppe dürfte die Fettexplosion hinterlassen haben, bei der Feuerwehrmann Martin Lauter die Gefahren des Fettlöschens mit Wasser eindrucksvoll demonstrierte. Aber auch die Modenschau im Gemeinschaftsraum lieferte besondere Impressionen. Die jungen Feuerwehrleute präsentierten verschiedene Einsatzbekleidungen und erschienen als Truppmann, Imker, First-Responder (Ersthelfer), in Wärmeschutzbekleidung, Wathose und zu guter Letzt in Ausgehuniform, ehe die gelungene Übung bei Fischstäbchen und Kartoffelsalat zum gemütlichen Teil überging, bei dem gemeinsam noch einmal die Erlebnisse zwischen Menschen mit und ohne Behinderung besprochen wurden.

(Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Frau Susanne Raffler)